Spuren hinterlassen

Bei der Untersuchung von alten Bauspielzeug in Museum und Privatsammlungen entdeckt man auch zahlreiche grafische Gebrauchszeichen. Kleine Zeichnungen und Kritzeleien auf Spielzeugverpackungen und Musterblättern deuten auf einen systematischen, möglicherweise kollaborativen und möglicherweise herausfordernden Spielprozess hin. Haben Kinder diese Skizzen gemacht, um sich selbst zu erleichtern? Haben Erwachsene die Skizzen für ihr eigenes Verständnis erstellt - um die Kinder besser zu führen - oder als Erklärungsgerät für die Kinder? Schließlich wichtiger ist, dass Namen der Kinder mit den Spielzeugen, die sie besaßen und verwendeten, einen Wunsch nach Personalisierung und eine starke emotionale Verbindung zu ihren Spielzeugen erweisen. Little Philip Helm schrieb seinen Namen in schönen kalligraphischen Briefen auf der Rückseite seiner Spielzeugkiste. Sein sorgfältiges Schreiben impliziert, dass dies ein geschätztes Objekt war. Ich frage mich, was hat er beim Spielen gedacht? Hat er es genossen, zu bauen? Ist er schließlich Ingenieur geworden? Befindet sich die wahre Essenz der Emotionen von Kindern zum Spielen in diesen minimalen, dunklen und hoch persönlichen Spuren?

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